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Rechtliche Hürden

Welche Strecken könnt ihr empfehlen? Indoor/Outdoor usw.

Rechtliche Hürden

Beitragvon kawa-sche am Dienstag 24. März 2009, 10:42

Hallo zusammen,

spiele mit dem Gedanken mir ne Trainings-Strecke zum privaten Eigengebrauch zu verwirklichen. Hat jemand von euch Erfahrungen auf diesem Gebiet inwieweit es dazu rechtliche Auflagen etc gibt???
Es interessiert mich vor allem: brauche ich irgendeine Genehmigung seitens Landratsamt oder zuständiger Kommune? Gibt es bestehende Richtlinien zur Lage, den Lärmschutz betreffend(bestimmte Mindestentfernung zur nächsten Siedlung) etc???

MfG
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Beitragvon frezno am Dienstag 24. März 2009, 10:59

Lass dich von einem Anwalt beraten oder geh zur Gemeinde und frage dort nach.
mW musst du sowas - auch wenn es dein Privatgrund ist - genehmigen lassen.
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Beitragvon mxrider66 am Dienstag 24. März 2009, 13:15

...... Kannst fast vergessen die Sache, es sei denn dein Gelände ist so weit abgelegen, das es K E I N E R merkt.

Forensuche hilft im Zweifel auch weiter, gab es schon diverse Freds zu.

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Beitragvon Hawk am Dienstag 24. März 2009, 17:55

habe gleiches mal hier bei uns in Dattelner Gegend vorgehabt.. Kannste komplett knicken... Die Aussage die ich bekamt war das im Umkreis von 10km ausnahmslos ALLE!!!! Anwohner zustimmen müssen.
Und auch wenn das tatsächlich zu bewerkstelligen wäre, hätte ich unter dem gesamten gelände drenage und ölabscheider und son kram verbasteln müssen..
Die wissen schon, wie die einem das madig machen und von vorn herein so große Steine in den Weg legen, das man sofort das ganze vergisst.
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Beitragvon marviN90 am Dienstag 24. März 2009, 18:21

scheiss bürokratie ;D
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Beitragvon Larsgeist am Dienstag 24. März 2009, 18:31

Wenn man fragen darf, wie wohnst du? Wieviel Nachbarn hast du und vorallem wie weit wohnen die weg?!
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Beitragvon kawa-sche am Mittwoch 25. März 2009, 02:05

Wohne direkt an der A3. Meine Überlegung war, dass bei einer Autobahn ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen der erzeugte Lärm mindestens genau so hoch ist (dB Werte) wie der, den unser Hobby erzeugt....
Seht ihr das anders?
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Beitragvon pyrosteiner am Mittwoch 25. März 2009, 03:12

KAnn sein... aber der Beamte wird Dir sagen das es sich bei Autobahnlärm um nötigen Lärm handelt denn Mobilität des Menschen und Transport von Waren hat einen hohen Stellenwert und ist notwendig.

Der Lärm den Dein Moped verursacht ist nicht notwendig.


Ganz ohne Lärm, Abgase, Öl, Sprit... ist es schon ein Megaaufwand einen MTB-Dirtpark genehmigt zu bekommen.


Wir leben leider in Deutschland!!
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Beitragvon Larsgeist am Mittwoch 25. März 2009, 08:16

Ich denke du musst halt mit den richtigen Leuten reden..... Ich fragte mal auf dem Landratsamt nach einer Genehmigung für ein Stoppelcross. Die nette Dame meinte nur: Machen sie es doch einfach, dann hat´s keiner verboten! Schlafende Hunde soll man nicht wecken :)

Ich würd versuchen die ganze Sache mehr auf der Enduro schiene zu machen... Und wenn´s wirklich genehmigt bekommst, dann fährst halt mit der cross drauf rum. Die meisten Leute kennen den unterschied eh ned :?
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Beitragvon rider #105 am Mittwoch 25. März 2009, 12:03

einfach mal ne email ans Landratsamt und dir wird geholfen ;-)
hir die mail was ich bekommen habe:

Sehr geehrter Herr .......
vielen Dank für Ihre Anfrage, die wir gerne beantworten. Ganz allgemein können wir Ihnen mitteilen, dass eine Rennstrecke für Kraftfahrzeuge, die an mehr als fünf Tagen pro Jahr genutzt wird (ausgenommen Anlagen in geschlossenen Hallen) der Genehmigungspflicht nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) unterliegt. Die einzelnen Anforderungen sind stark von der jeweiligen Lage und dem Umfang des Betriebes abhängig, so dass allgemeine Aussagen kaum möglich sind.

Wenn Sie einen oder auch mehrere konkrete Standorte vor Augen haben, bieten wir Ihnen aber gerne ein Gespräch mit den zuständigen Stellen im Landratsamt an, um dann die jeweiligen Vorgaben (z.B. Lärmschutz, Naturschutz, Planungsrecht) zu erörtern. Wenn Sie hieran Interesse haben, rufen Sie mich (09232/80419) oder Herrn Sticht (09232/80416) einfach an, um einen Termin zu vereinbaren.

Ich wünsche noch einen guten Tag!

Thomas .............

ICH MÖCHTE KEINE STRECKE AUF MACHEN !!!!

ich hab die mail nur so ohne hintergrund geschrieben !!!!
(nur um gerüchten zuvorzukommen ;-)
rider #105
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Beitragvon Lazyboy am Mittwoch 25. März 2009, 15:13

Also von unserem Verein hier im Dorf "hatten" wir mal eine Strecke im Industriegebiet. Wir haben Tage und Nächte daran gearbeitet, die Tables und alles zu errichten. Noch nichtmal drauf gefahren kam schon die erste Beschwerde weil es zu laut wäre.. Die ganzen alten Leute die zu viel Zeit haben regen sich doch sowieso immer auf. Das kannst du sofort vergessen.
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Beitragvon winjoe am Mittwoch 25. März 2009, 23:44

Also ich an deiner Stelle, würde erstmal fahren. Zugegeben, ich kenne die Konsequenzen nicht, wenn man das ohne Genehmigung tut, aber in aller Regel ,denke ich, wird erstmal die Polizei gerufen, die dann erklären wird, weshalb du das nicht machen darfst. Wenn es natürlich solche ignorante Nachbarn gibt, die dann gleiche jemanden anzeigen, dann ist es natürlich schlecht :) Aber die Leute in seinern näheren Nachbarschaft kennt man meißtens und kann sie einschätzen.

Wie schon gesagt, ist es nicht unbedingt gut schlafende Hunde zu wecken.
Wenn du jemanden fragst, ob er was hört und ob ihn das stört, kannst du dir sicher sein: Er hört was (egal wie leise) und ihn stört es dann, logisch. Da zählen dann auch keine Argumente mehr, wie Autobahn, Heckenschere, Rasenmäher, etc. Für die Leute gibt es dann nur das eine Bild:
Motorrad=Lärm + WE = Stört mich -> weg damit

So eine "Kettenreaktion" habe ich selber schon miterlebt. Einer fängt an, und plötzlich hören alle was. Zum Glück ist die Sache wieder etwas eingeschlafen seit 1,5....2 Jahren.

War am WE in einer Kiesgrube fahren, da wurden Unterschriften gesammelt für die Entstehung einer Strecke. Aber es gibt schon eine Bürgerinitiative dagegen.
Also wenn man mich fragt, ist dass schon jetzt eine Totgeburt. Ein Patentrezept gibt es für sowas leider nicht. Kann man also nur probieren, wobei die Enstehung einer Privatstrecke für einen einzelnen da ungleich schwieriger sein wird. Dennoch viel Erfolg!!!!!!
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Beitragvon pyrosteiner am Donnerstag 26. März 2009, 00:58

winjoe hat geschrieben:Zugegeben, ich kenne die Konsequenzen nicht, ...



Bei unserer MTB-Strecke wenn wir nicht so schnell gehandelt hätten und die Schwester meines Bikekumpls bei der Polizei ist wären das 500 Euro je Hindernis gewesen.

Als Hindernis zählte ein Table, ein Sprung, ein Anlieger...


Wir hatten ganz viel Glück und wie gesagt verschwand die Strecke quasi über Nacht - der Bußgeldbescheid war dann nur noch ca. 260 Euro.
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Beitragvon Freak_X am Donnerstag 26. März 2009, 10:32

Naja, wenn eine Strecke schon vorhanden ist dann kann man es schon einfach mal darauf anlegen zu fahren bis sich einer beschwert. Bei größeren Erdbewegungen die vorab zum Bau einer Strecke nötig sind würde ich das auch eher nicht empfehlen.
Ansonsten sollte jedem klar sein, dass so eine offizielle geschichte ein verdammt steiniger weg und oft auch eine Sackgasse ist.
Finds allerdings schade, dass solche leute hier oft so demotiviert und abgeschreckt werden es überhaupt zu versuchen. Ich denke wenn sich jemand ernsthaft darum kümmert und sich damit beschäftigt, was natürlich eine Investition von jeder Menge Zeit und Geld bedeutet, besteht durchaus die Möglichkeit zum Gelingen.
Beispiele von neueröffneten Strecken gibt es zwar immer seltener, aber es gibt sie (Berlin, Oberrieden).
Gruß
Freak_X
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Beitragvon owoopa-racing am Donnerstag 26. März 2009, 13:20

wenn
Zuletzt geändert von owoopa-racing am Donnerstag 21. Mai 2009, 10:10, insgesamt 2-mal geändert.
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