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Lenker quer beim Sprung

Das ein oder andere is noch nicht perfekt oder klappt noch gar nicht? Dann fragt mal hier!

Lenker quer beim Sprung

Beitragvon »KømêK« am Donnerstag 15. Juni 2006, 18:45

Hi. Mal ne Frage (auch speziell an die Leuts die in Obernheim die STrecke kennen). Also ich war am Mittwoch wieder Trainieren. Und da ist doch dieser Sprung wo die Zuschauer alle stehen wo es so das loch dan runter geht...
ist glaub einer der größten SPrünge in Obernheim. So ich wollte den natürlich komplett springen wie die andern auch .. hat nie geklappt weil ich mich nicht getraut hab das gas stehn zu lassen.. dan hab ich mir einmal nen Ruck gegeben habs stehn lassen.. hat soweit auch alles geklappt.. Nur dan ist mein Heck in der luft an der rechten Seite an mir vorbei *g* klingt komisch is aber so... und dan bin ich szu allem Glück an der Kante wo es so das Loch runter geht aufgekommen (Schreg) und nochmal agehüpft... nun hab ich auch noch den Lenker schregverzogen (Schreck) natürlich wars da aus mit Locker auf dem Bike stehen.. Hab das Moped trotzdem noch gerade gelandet (Ultraglück). Habs n 2. mal versucht und hab den Lenker wieder so hammer schreg gehalten... Ich versch ihn immer grade zu machen geht aber nicht.. hat da wer nen Tipp wie ich das n bissl tranieren kann ohne mein Leben dabei aufs Spiel zu setzen :p oder nen Tipp wie ihr euch bei sonem Hohen Sprung dan verhaltet... (Und nein ich möchte nicht whipen ich will da erstmal grade drüberkommen *g*).. Freu mich schon auf eure Tipps..

Gruß
»KømêK«

)Kann es sein das wenn ich mich im Sprung zu weit nach vorne lehn das Prob. mim Lenker auftritt ?(
»KømêK«
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Beitragvon Sixtyone am Donnerstag 15. Juni 2006, 18:59

Hääääääää :roll:

Der Lenker ist in der Luft aufeinmal schräg und du kannst nicht mehr zurücklenken ? Bist eindeutig zu verkrampft. Musst ja den Sprung nicht unbedingt springen wenn es für dich so "schwer" ist. Klein anfangen und dann immer weiter und sauber springen, dann klappt das.

Oder bei dir stimmt anatomisch was nicht :D Ein Arm länger :lol:
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Beitragvon Racing-Maxe am Donnerstag 15. Juni 2006, 19:47

Normalerweise bleibt das vorderrad durch die Kreiselbewegung grade!!!
Das der Lenker schief ist muss also was mir dir zu tun haben! Hat auch nichts mir der Neigung vom Bike zu tun! Das einzige was das erklären würde ist das du an die Vorderradbremse kommst bzw. das vr irgendwie bremst, denn da knickt das vr ganz einfach weg!!!

Im algemeinen gesehen musst du auf dem Bike neutral drauf stehen und es mit den Beinen einklemmen! Und was auch sehr wichtig ist, wie sixtyone schon sagte, ist nicht verkrampft auf dem Bike hocken. Einfach ganz locker drauf stehen!

Wenn du dann soweit bist kannst du die Neigung vom Bike mit der Hinterradbremse und Gas geben beeinflussen. Aber auch mit deiner position, also nach hinten oder nach vorn lehnen!
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Beitragvon Renthal am Donnerstag 15. Juni 2006, 22:12

Also wenn es dich in der Luft mit dem Hinterrad versetzt sodass du das Gefühl hast das dich das Heck überholt dann schlägst du automatisch mit dem Lenker ein ich denke das ist so der Grundreflex...
Aber wenn es wieder mal so einen Sprung gibt wo dich das Hinterrad überholt dann lehn dich soweit wie möglich in die andere Richtung da kann es auch mal vorkommen das du ein ganzes Stück von den Fußrasten abhebst, hilft aber sehr gut, immer schön mit dem Körper am Motorrad arbeiten und schwächen ausgleichen.
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Beitragvon »KømêK« am Freitag 16. Juni 2006, 21:14

Also der letzte Beitrag war wohl der hilfreichste... das tolle an dem Sprung ist ja du kannst dich nicht langsam rantasten.. entweder ganz klein springen oder ganz drüber... ansonsten haste nach der Landugn Spiegeleier ;-) werds nochma versuchen (stell vorssichtshalber mal ne Cam nebendran das falls es nich klappt n spannendes Vie davon gibt *g* THX
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Beitragvon khan_cross am Sonntag 18. Juni 2006, 08:39

ich kann nicht mehr gerade springen, habe ich sehr verlernt. bei mir geht immer etwas schraeg. allerdings ist das eher gewollt und geht mit dem fahren eins zum anderen über. das fahren kostet mich allerdings viel weniger kraft, weil ich mich nicht auf das springen konzentriere sondern einfach mache. oft muss ich in der luft mit den beinen die karre halten, dazu muss ich auch manchmal ein bein von der raste nehmen. das sind aber alles sachen die kommen mit mehr training.

wenn ich logisch nachdenke kann das hinterrad bei einem geraden sprung nur weg gehen wenn der table kickt oder wenn zuviel unkontrolliert gas gegeben wird und das heck schneller wird als die front. dazu muss wohl allerdings auch die front etwas seitlich weggehen damit das heck seitlich weg kann (aehnlich wie whip).

wenn du einen sprung ausprobieren willst, dann mach das fahrwerk komplett hart, zugstufe ziemlich langsam. wenn du jetzt zu weit springst, federt das harte fahrwerk das meisste ab. wenn du zu kurz springst, dann schmeisst die langsame zugstufe dich nicht ab.
nachdem du das fahrwerk eingestellt hast, springe erstmal kurz über den sprung um herauszufinden wie das fahrwerk dich schmeisst.

so habe ich springen gelernt und mache das bei neuen sprüngen immer wieder.
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Beitragvon Xog am Sonntag 18. Juni 2006, 21:35

Racing-Maxe hat geschrieben:Wenn du dann soweit bist kannst du die Neigung vom Bike mit der Hinterradbremse und Gas geben beeinflussen. Aber auch mit deiner position, also nach hinten oder nach vorn lehnen!


Wie ist das zu verstehen kann ich in der Luft durch durch betätigen der Bremse bzw. Gas geben die Neigung Bike steuern ?
Wie stark wirkt sich das aus oder ist das nur Feintuning in der Luft ?
Nun verstehe ich auch warum einige in der Luft Gas geben dachte das ist ist nur aus reinem Fun... klingt ja auch verdammt gut :-)

mfg Xog
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Beitragvon »KømêK« am Sonntag 18. Juni 2006, 21:45

das mit gas geben und bremsen kenn ich... Das mach ich ja auch alles... aber hätt ja sein können ihr habt sonst noch tipps und tricks auf lager... ;-) das miM Fahrwerk werd ich wohl mal ausprobieren. :p thx
»KømêK«
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Beitragvon RM125_k1 am Sonntag 18. Juni 2006, 22:15

Xog hat geschrieben:
Wie stark wirkt sich das aus oder ist das nur Feintuning in der Luft ?



Das mit dem korrigieren wirkt sich sehr stark aus vor allem wenn du auf die bremse trittst.
Stell dir vor das rad dreht schnell. und plötzlich bremst du hinten. da ist ja klar dass das rad stoppt aber wohin geht die energie??
die geht ins motorrad und bei dem geht dann das vorderrad runter. und das ziemlich stark.
das selbe beim gas geben. jedoch kannst du dort nichtmehr so viel heraus holen wie beim bremsen. also immer versuchen zu steil zu fliegen am anfang!! das kannst du besser korrigieren.
und auch die landung auf dem hinterrad ist angenehmer als auf dem vorderrad.
ich hoffe du meinst was ich meine.
RM125_k1
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Beitragvon Racing-Maxe am Sonntag 18. Juni 2006, 22:46

Racing-Maxe hat geschrieben: Das einzige was das erklären würde ist das du an die Vorderradbremse kommst bzw. das vr irgendwie bremst, denn da knickt das vr ganz einfach weg!!!


schonmal gecheckt :?:
Racing-Maxe
 

Beitragvon ThomasK am Montag 19. Juni 2006, 22:07

Ja,ja das mit dem ausbrechenden Heck kenn ich auch.Weiter unten beim "whippen" hab ich auch schon mal Hilfe gesucht.Außerdem hab ich auch schon einige gute Fahrer die extrem whippen gefragt.Aber keiner kann so richtig erklären wie das Heck oder das ganze Mopped wieder grade gedreht wird.Meiner Meinung nach sind ein gewollter Whip und ein ungewollter Querflug auch 2 unterschiedliche Vorgänge.Beim Whip glaube ich das die Rückdrehbewegung schon beim Absprung bzw bei der Anfahrt mit eingeleitet wird.Siehe Bilder in diversen MX Magazinen wo Whips nur mit den Händen am Lenker gesprungen werden und der Fahrer erst wieder auf das Mopped klettert wenn es eigentlich schon wieder grade ist.Also nichts mit Knie oder Fuß rumdrücken.Da ich mich auch zwangsweise mit dem Thema etwas beschäftigt habe hier einfach mal meine Erfahrungen.

Bei mir passiert das am häufigsten:
-auf Sandstrecken und besonders bei Spurrillen im Absprung
-wenn ich im kleineren Gang bei hoher/voller Drehzahl
abspringe(also wenn möglich nochmal hochschalten)
-zum Ende eines Trainingstages bzw.am Ende eines 20-30min Trainings(vielleicht hier das mit dem verkrampfen)
-wenn der Sprung ziemlich nah hinter einer Kurve liegt oder aus einer langen Kurve heraus die nötige Geschwindigkeit aufgebaut werden muß
-bei Seitenwind auch schon bei relativ wenig

Zum korrigieren in der Luft hab ich natürlich noch kein Mittel gefunden.Ich möchte solche Situationen ja auch nicht provozieren(man weiß ja nicht ob das was man als nächstes Gegenmittel ausprobieren möchte auch wirklich hilft..) sondern einfach nur grade drüber.Wenn ich dann mal einen größeren Table springe funktioniert das auch in der Regel etliche Male ganz gut.Und dann plötzlich und unerwartet steht die Karre wieder quer in der Luft und auch beim landen....autsch.Da bleibt zum probieren wenig Zeit denn der Schreck und AHA Effekt schränken die Beweglichkeit doch erheblich ein
Was bei kleineren Querstehern ein wenig hilft(glaube ich jedenfalls)
-Lenker in die Richtung einschlagen in die das Heck wegbricht,vor dem Landen aber möglichst wieder in Fahrtrichtung zurückdrehen
-auf das Lenkerende drücken zu welcher Seite das Heck wegdreht
-Hinterrad drehen lassen also Gas geben aber nicht so viel

Mit dem Körper zur entgegengesetzten Seite lehnen hört sich gut an.Allerdings muß man bedenken das der Sidekick(zumindest bei längeren Tables)aufgrund der Geschwindigkeit auch den Körper mit in die "falsche" Richtung bewegt.Gegen diese "Fliehkraft" zu arbeiten glaube ich ist nicht ganz einfach und so ohne weiters möglich.

Am besten ist natürlich grade drüber.Der Fehler bzw.die eigentliche Ursache liegt natürlich vor dem Absprung.Ein kleiner Zupfer am Lenkerende,das Gas schlagartig zudrehen und damit ungewollt das rechte Lenkerende hochziehen bzw.nach links lenken(Heck bricht bei mir meistens nach rechts aus...)Fahrwerkseinstellung usw......

Vielleicht kommt nun doch noch etwas Hilfe von den Erfahrenen Leuten hier.
Im Vorraus Danke.
ThomasK
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